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Sprüche zum Nachdenken

Sprüche zum Nachdenken aus der Rhetorik

 

Der erste Eindruck ist gar nicht so entscheidend, wie alle immer behaupten. Auch berühmte Redner zeigen am Anfang manchmal Nervosität

 

Menschen überzeugen, nicht technische Hilfsmittel

 

Wenn Sie sich selbst nicht bewegen, bewegen Sie auch nicht Ihr Publikum

 

PowerPoint ist betreutes Lesen - PowerPoint verhindert Wirkung!

 

Wenn Sie im Zweifel sind, ob Sie die eine oder andere Varainte bei Ihrer Rede einbauen sollen, dann nehmen Sie immer die Variante, die den grösseren Mut erfordert. Das ist die Variante der höheren Wirkung.

 

Der Applaus gilt dem Schlusssatz. Plane ihn bewusst. Nimm die Zeit für seine Erarbeitung.

 

Einer Geste wird nur dann geglaubt, wenn sie noch 2 bis 3 Sekunden in die nachfolgende Pause bestehen bleibt

 

Pausen sind für die Wirkung entscheindender als der Text. VOR und NACH wichtigen Aussagen sollen Sie 3 Sekunden schweigen.

 

Rhetorik lernt man am besten, wie man auch alles andere lernt: Durch tun, tun, tun

 

Gefährlich sind Redner, die die Selbstkontrolle verlieren.  (Lee Iacocca)

 

Ich darf zwar kompliziert denken, aber ich muß einfach reden.  (Dale Carnegie)

 

... Man merkt die Absicht und ist verstimmt! ( Wilhelm Busch )

 

Ein Redenschreiber schreibt Ihnen zwar die Rede, aber er weiss nicht, wie man sie hält

 

Ein guter Rhetoriktrainer schreibt Ihnen die Rede und sagt Ihnen auch, wie man sie hält

 

Ein Redner muß seinen Worten vertrauen. Wenn er sich selbst nicht vertraut, wird ihm keiner vertrauen

 

 

 

Sprüche zum Nachdenken aus dem Leben

 

Was grenzt an Dummheit? ... Mexiko und Kanada!               (Johann König nach der Wahl Donald Trumps)

 

DJ's sind Menschen... Sie haben mit Musik zu tun         (Guildo Horn, Schlagersänger)

 

Erfolgreiche Massenkommunikation gründet in einer zutreffenden Prognose des sozialen und geistigen Horizonts eines Publikums.  (Prof. Dr. Anton Austermann in: "Kurt Tucholsky, »Der Journalist und sein Publikum«")

 

Dämonen...

Ich habe mich - wir alle haben uns vielleicht -
redlich bemüht, die Dämonen loszuwerden.
Wir haben das auch geschafft,
meist lachen wir über sie.

Aber einen Dämon
bin noch nicht ganz losgeworden:
die "Erynnien"... (was immer man darunter verstehen will):

Wir haben oft Angst vor dem Unbekannten,
doch überwinden können wir diese
nur mit dem Unbekannten.

 

Nur Dilettanten haben Angst vor Dilettantismus (Holger Münzer)

 

Ohne Kultur versäumt der Mensch sich selbst und kann sich nicht bewahren. (Rolf Linnemann)

 

Allen ist das Denken erlaubt, vielen bleibt es erspart. (Kurt Götz)

 

Alle sozialen Ängste der Menschen lassen sich auf eine 2 Urängste zurückführen: Die Angst vor körperlichen Schmerz oder die Angst in den Augen der anderen minderwertig zu sein. 

 

Man muß mit dem Loch umgehen können. (Regine Hildebrandt, ehem. Ministerin Brandenburg)

 

Glauben wir nicht, daß man zur Macht Nein sagt, indem man zum Sex Ja sagt (Foucault)

 

Es schalt mich mal einer dumm. Ich habe Jahre gebraucht, meine knappste Antwort darauf zu finden: Ich wäre in der Tat dumm, wenn ich nicht wüßte, daß es für jeden einen Klügeren gibt.

 

Wahrheit ist zwar ein knappes Gut, doch hat das Angebot die Nachfrage noch immer überstiegen. (Josh Billings)

 

Wer die Wahrheit sucht, darf nicht nach Mehrheiten gehen und Stimmen zählen. (Leibniz)

 

Ein Lügner ist ein Mensch, der nicht weiß, wie man täuscht, ein Schmeichler einer, der nur die Narren täuscht: Auf seine Klugheit kann sich jedoch nur der etwas einbilden, der weiß, wie man von der Wahrheit sorgfältig Gebrauch macht. (Vauvenargues)

 

Es gibt zweierlei Arten von Dummköpfen:  Einer, die dauernd Ratschläge gibt, und einer, die keine Ratschläge annimmt.

 

Unter zwei Leuten gibt es keine Demokratie. Es gibt nur: "Du oder Ich". oder "Du und ich."

 

Ein angeschlagenes Ei gehört in die Pfanne gehauen.  (Klaus Uwe Benneter, SPD Berlin)

 

Das Ende ...eigentlich kennen wir es, denn wir üben es jeden Tag, wenn der Tag zu Ende geht. Wenn dann das letzte Ende kommt, sind wir überrascht. Dabei ist es dann nicht anders als sonst auch: es geht nur ein Tag zu Ende - und natürlich mein Leben.

 

Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen.

 

Denken ist immer eine Frage der Geschwindigkeit.

 

Schlechte Redner zeigen, wie gut sie alles sehen.
Gute Redner sehen alles, ohne es zu zeigen.

Schlechte Redner zeigen, welch gute Redner sie sind.
Gute Redner schlagen mit Worten zu.

Schlechte Redner zeigen, wie gut sie sind.
Gute Redner machen vergessen, wie gut sie sind.

Schlechte Redner gehen auf die Bühne und beweisen, daß sie gute Rhetoriker sind.
Gute Redner machen vergessen, daß sie Rhetoriker sind.

Schlechte Redner wollen eine Rolle spielen.
Gute Redner wachsen aus der Zeit.

 

 

Weitere Sprüche zum Nachdenken

 

Beim Auf-der-Nase-liegen gib nicht noch den Heiter'n
versage nicht auch bei dem Scheitern... (Robert Gernhardt)

 

Wer kein Guru wird, wird wenigstens Kasper ... (Holger Münzer)

 

Wenn Rhetorik die Kunst der Rede ist, und wenn Reden (laut Kleist) lautes Denken ist, dann ist Rhetorik die Kunst des Denkens. (Holger Münzer)

 

Wenn ich alle Wahrheit, die ich weiß, preisgeben würde, würde man mich für verrückt erklären und kreuzigen oder in eine Anstalt einweisen. (Holger Münzer)

 

Was ist Himmel, was ist Hölle?

Himmel:
Aus Frankreich die Köche,
aus England die Polizisten,
aus Deutschland die Ingenieure,
aus der Schweiz die Organisatoren,
aus Italien die Liebhaber

Hölle:
Polizisten aus Deutschland,
Ingenieure aus Italien,
Organisatoren aus Frankreich,
Köche aus England,
Liebhaber aus der Schweiz!

(von Volkmar Staub, Kabarettist)

 

Bert Brecht erinnert mich an die Keuner Geschichten

 

Ihr Thoren, die Ihr in meinen Koffern sucht, Ihr werdet nichts entdecken. Die Konterbande, die mit mir reist, die hab ich im Kopfe stecken ! (Heinrich Heine)

 

Nur Dillentanten sagen Gelantine ... (Holger Münzer)

 

Was ist Indentität? Nur Dillentanten kennen eine Indentität... (Holger Münzer)

 

In der Nähe von Fehlern liegen die Wirkungen. (Bertolt Brecht)

 

Dicht neben den Fehlern liegen die Wirkungen (Hegel)

 

Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen (Winston Churchill)

 

Eckhart Tolle ist bekannter als Mario Mantese

 

Wenn ich denke, da sind gar keine Fehler möglich, mache ich den allergrößten Fehler. (Holger Münzer)

 

Wir Deutschen neigen dazu, Fehler möglichst zwei- oder dreimal zu machen: Damit wir sie beherrschen. (Rolf Linnemann)

 

Ein Mann braucht ein Beziehungsgespräch so dringend wie eine dritte Schulter... (Horst Schroth, Kabarettist)

 

Wer einen Namen hat, wie Christian Meyer, der muss schon was besonderes leisten, damit er bekannt wird.

 

Ja, ich gestehe: mit meinen Werken will ich nebenbei auch entzücken. Es gibt Kollegen und besonders auch Kritiker, die meinen, das sei unmoralisch. Ich nicht. (Holger Münzer)

 

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann (Francis Picabia)

 

Lieben heißt nicht sich gegenseitig anzusehen, sondern gemeinsam wohin zu schauen.
(Antoine de Saint Éxupery)

 

Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.
(Rosa Luxemburg)

 

Die Freiheit nutzt sich ab wenn man sie nicht nutzt.
(Reinhard May)

 

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, zu tun, was er will, sondern nichts zu tun, was er nicht will.
(J.-J. Rousseau)

 

Jeder hat soviel Freiheit, wie er sich kaufen kann.
(Otto Graf Lambsdorff)

 

Dauer ist der Feind der Freiheit.
(Christo)

 

Freiheit ist denkbar als Möglichkeit des Handelns unter Gleichen / Gleichheit ist denkbar als Möglichkeit des Handelns für die Freiheit
(Maurizio Nannucci)

 

Schöne Sprüche zum Nachdenken 

 

Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.
(Erich Fried)

 

Jeder hasst jeden und zwei haben einander lieb...
(Leonard Bernstein, Dirigent, Komponist der Westside-Story)

 

Einem Berliner auf die Schnauze geschaut: "Et jibt det Milljöh und det Bangljöh. Det Bangljöh is außen rum, det Miljöh jedenfalls is det in Mitte..."

 

Orthodoxie ist das Grab jeder Kreativität (Bertrand Russel)

 

Um Grenzen zu erkennen, müssen wir sie überschreiten (Holger Münzer)

 

Um Grenzen verfallen zu lassen, müssen wir sie verwischen  (Holger Münzer)

 

Große Kunst läßt sich auf den Augenblick ein, auf die Sekunde, und transzendiert sich dadurch. (Walter Jens)

 

Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.  (Klaus Kinski)

 

Der Mensch ist gut. Nur die Leute sind schlecht. (Erich Kästner)

 

Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage... (Grete Weiser, Schauspielerin)

 

Die Sklaverei kann erst dann abgeschafft werden, wenn sich die Spindeln von selbst drehen. (Aristoteles)

 

Perfektion weckt Aggression

 

Ein Dilettant klaut. Ein Meister stiehlt.  (Picasso)

 

Qualität misst sich immer an der Qualität der Gegner.

 

Beantworte in einem Bewerbungsgespräch, die Frage nach den Stärken und Schwächen niemals ehrlich

 

Jeder Zahnarzt, der eine Wurzelbehandlung macht, ist ein radikaler ... Radix=die Wurzel

 

Alle wünschen mehr Beweglichkeit. Je mehr diese Beweglichkeit aber erlangen, desto geringer wird diese Beweglichkeit, desto langsamer wird die Geschwindigkeit für diese Beweglichkeit. Das ist das Dilemma. (Holger Münzer)

 

Intermedia Connect muss man sich wirklich, wirklich genau anschauen, bevor man Geschäfte mit denen macht

 

Hendrik Broda über Richard Schröders (SPD) Vorschlag zum Holocaust-Mahnmal in Berlin:
"Richard Schröders Vorschlag bedeutet, die Nachkommen der Täter wollen versichern, daß die Opfer nicht rückfällig werden."

 

Wenn jemand für etwas Geld verlangt, was er gar nicht liefern kann, dann nennt man das Abzocke oder Betrug

 

Die Frauenrechtlerin Annelore Ressel verlangt Ausgangssperre ab 22 Uhr für alle Männer. Sie nennt das einen "rhetorischen Purzelbaum", um auf die Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen...

 

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. (Marcel von Reich-Ranicki)

 

Ein wirklich vollendeter Computer aus dem Jahre 3000 n. Chr. antwortete auf die Frage: "Was ist der tiefste Sinn des Seins?" nach reiflicher Überlegung: "...42!...". (Douglas Adams)

 

Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern. (Konfuzius)

 

Unterbrechen Sie nie mit dem Wort "Nein". Unterbrechen Sie mit dem Wort "Ja".

 

Was ich bin, muß ich, um es zu sein, erst werden.  (Konstantin Wecker)

 

Hinfallen kannst'e. Die Leute, die liegen bleiben, sortieren sich selbst weg...

 

Versage nicht auch bei dem Scheitern... (Robert Gernhardt )

 

Hier weitere Sprüche zum Nachdenken 

 

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Letztes Update 14. Januar 2017