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Körpersprache

Kommunuzieren besteht nicht nur aus Sprache. Mit jedem Askept der Körperspache kommunizieren Sie genauso. 

Unter Köpersprache werden unterschiediche Elemente verstanden

 

 

Die Gesten - Das ist die Verwendung von Händen und Armen

Wenn Sie sagen "es gibt drei Vorteile", dann zeigen Sie 3 Finger. ABER... Sie müssen diese 3 Finger, damit es wirklich unter die Haut geht, in die nachfolgende Pause hinen stehen lassen. Die meisten machen das nicht, und es wird nicht geglaubt... und keiner weiss warum. Sie wissen es aber jetzt. Halten Sie Ihre Geste mindestens 3 Sekunden in die nachfolgende Pause hinein. Hier ein extra Artikel über Gestik

 

Die Betonung und Lautstärke

Es ist entscheident, welches Wort Sie im Satz betonen. Hier ein Beispiel, wie der Sinn eines Satzes sich ändert, je nachdem, welches Wort man betont. Sinnveränderung durch Betonung

 

Die Mimik 

Die Mimik ist für das freie Reden vor Publikum nicht von Relevanz. Im Gegenteil: Hier ist eine kontrolliert eingsetzte Mimik immer wirkungsschädigend. Beim Flirten und bei der Schlagfertigkeit sieht es anders aus. Machen Sie aber beim Reden vor Publikum keine bewusste Mimik - Besonders nicht (was ich im Rhetorik Seminar immer wieder erlebe) hochzogene Augenbrauen, das ist Schauspiel, - das ist kein echtes Reden mehr - damit wirken Sie eher albern.

 

Die Beine

Hier gilt die eiseren Regel: Immer beide Beine durchgestreckt. EGAL wann und wo. Auch für Frauen! Kein eingeknicktes rechtes Bein, keine Standbein-Verlagerung, kein Bein-Kreuzen, kein Ausfallschritt. 

Stehen Sie am Anfang immer est mal für mindestens 1 Minute stabil auf einem Fleck. Danach können Sie sich leicht bewegen, aber kommen Sie immer wieder auf den zentralen Energiepunkt des Raums zurück. 

 

Ihr Blickkontakt

Ich bin Rhetoriktrainer. Ca ein viertel meiner Teinlehmer im Rhetorik Seminar haben Probleme ihr Publikum anzuschauen. Sie reden zum Boden, sie reden zur Decke, aber sie reden nicht zum Publikum. Ihre Aussagen verlieren zwei drittel der Wirkung. Die Regel für den guten Redner lautet: Schauen Sie immer das Publikum an. Gerade auch, wenn Sie schweigen. 
Lassen Sie ihren Blick auch immer schweifen. Vom rechten Ende des Auditoriums bis zum linken Ende. Das wirkt sehr souverän und Obama-Like.

 

Ihre Intonation - Stimmführung

Darunter versteht man nicht die Lautsärke, sondern die Stimmführung. Sie müssen darauf achten, dass Sie ihre Stimme am Ende jedes Satzes immer absenken. Im Normalfall hat man Ihnen beigebracht, dass Sie bei einer Frage die Stimme am Ende nach oben ziehen sollen. Das ist aber auch die Betonung, die viele Menschen haben, wenn Sie normale Aussagesätze machen. Achten Sie darauf die Stimme immer abzusenken, denn sonst wirken die Aussagen wie eine Frage, und sie haben ihre Kraft völlig verloren.
Aber selbst bei einer Frage ist die Anweisung die Stimme nach oben zu ziehen falsch. "Wieviel Leute arbeiten bei Ihnen?" Wenn Sie diesen Satz einmal mit einem hochgezogenen "...bei Ihnen" betonen und eine ander mal mit einem abgesenkten, werden Sie erkennen, dass die Intonation mit der Absenkung der Stimme, eine höhere Wirkung hat. Probieren Sie es aus.

 

Die Pausen

Pausen sind elementar wichtig, damit Wirkung entstehen kann. Die Regel lautet: Sie machen VOR wichtigen Aussagen und NACH wichtigen Aussagen eine Pause.  Vorher dient sie zur Spannungssteigerung, danach zum "Nachschwingen" der Botschaft im Bewusstsein der Zuhörer.

Durch die Kombination von Pausen und Betonung kann man den Sinn einer Aussage entscheident verändern. Lesen Sie bitte die folgenden Sätze und machen beim / jeweils eine Pause und das fett hervorgehobene Wort betonen Sie:

 

Mit Alkohol habe ich keine Probleme
Mit Alkohol / habe ich keine Probleme


Klaus denkt an sich selbst / zuletzt
Klaus  denkt an sich / selbst zuletzt 


München hat / was alle suchen
München hat was / alle suchen

 

 

Letztes Update: 15. Januar 2017