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Interessante Themen für die Kurzrede

 

Eine Auswahl von möglichen Themen für Rede und Referat

Warum Religion was Gutes ist /oder das Gegenteil

Ich liebe Fussball (Reiten, Videospiele usw. Was du halt gerne in deiner Freizeit tust)

Die ersten 10 Minuten am Morgen (Der Wecker klingelt. Ich reib mir die Augen...)

Was ich gar nicht mag...

Dieses Verhalten an anderen stört mich...

Wenn ich König der Welt wäre, das würde ich ändern...

Ein prägendes Erlebnis in meinem Leben... 

Für oder gegen die Todesstrafe

Für oder gegen die Abtreibung

Für oder gegen verschleierte Mädchen in der Schule

Frauen sind besser...

Andere Idee: Die Zeitung aufschlagen. Mit geschlossenen Auge mitten in den Text deuten... Das Wort, auf das der Finger zeigt, wird Ihr Redethema.

Siehe auch: 21 gelungene fertige Rede Beispiele von Studenten

 

 

 

Nur alle 1.5 Jahre! 

Das "Rhetorik Event der Superlative": Jetzt wieder am 18-19 Januar 2021 in München
 

  • Reden vor über 100 Menschen. 17 Reden in 2 Tagen. Reden auf einer Grossbühne. 4 Co-Trainer
  • Sie können als Teilnehmer auf die Bühne (5'600 Euro)
  • Sie können als Zuschauer alle Inhalte mitverfolgen (320 Euro)

 


Klicken Sie auf dieses Kurz-Video!

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Kurzrede Themen - interessante Themen für Reden

Reden Sie von sich. Erzählen Sie eine Geschichte von sich und schliessen Sie am Ende mit einer Lebensregel für das Publikum ab. Mit diesem Schema hat auch Steve Jobs in seiner berühmten Rede operiert. 

Viele haben Schwierigkeiten damit, Themen aus ihrem eigenen Leben zu bringen. Sie fürchten, sich damit zu sehr vor den Anderen zu offenbaren. Wer redet muß sich aber offenbaren. Er offenbart sich ja auch, wenn er Unwichtiges erzählt, schon durch seine Erscheinung: sein Körper spricht, seine Diktion verrät ihn, seine Ängste werden sichtbar, er stellt sich selbst dar. Das Publikum mit langweiligen Inhalten zu belästigen ist ein Mißbrauch des Publikums. Sie sollen interessant sein und Sie sollen überzeugen! Persönliches interessiert!

Also zeigen Sie den nötigen Mut, offenbaren Sie sich. Wählen Sie ein Thema aus Ihrem Leben, sprechen Sie aus Ihrem Herzen - nicht aus Büchern. Es gehört viel Mut dazu, zu sich selbst zu stehen, so zu erscheinen, wie man tatsächlich ist, das zu vertreten, was man wirklich denkt. Das ist auch eine Offenbarung seiner selbst. Seine Meinung vor Publikum zu verbergen schützt zwar, aber macht Ihren Vortrag aber unverbindlich und langweilig. - Wie soll ich jemand davon überzeugen, etwas zu tun, was ich für richtig halte, wenn ich mich verberge aus Angst davor, von anderen beurteilt zu werden? Wie kann ich jemand für mich gewinnen, wenn ich nicht dazu stehe, wer ich bin und was ich für richtig halte? Letzten Endes ist alle Kunst Selbstdarstellung, auch die Redekunst. Ob Sie singen, malen, schreiben oder reden, überall tun Sie es selbst. Man wird Sie deswegen beurteilen (Dale Carnegie).

Sich selbst darzustellen erscheint schwieriger, wie es aussieht. Es gehört zunächst Mut dazu. Doch am Ende gewöhnt man sich dran und liebt es.

 

 

 

 

 

 

Die 5 Minuten-Rede 


Die folgende Vorgehensweise wird zwar überall gelehrt, funktioniert aber nicht und ist unpraktikabel


Wie in der großen Rede ist in einer Kurzrede die Dreiteilung:
   1.) Sagen Sie, was Sie mitteilen wollen (Exposition: höchstens ein Viertel der Redezeit)
   2.) Teilen Sie das Mitzuteilende mit (Redekern: Dreiviertel der Redezeit)
   3.) Fassen Sie das Gesagte zusammen (Schluß: möglichst knapp)

1.) Sagen Sie, was Sie mitteilen wollen, worüber Sie reden wollen (Exposition: Einstieg/Einstimmung), Sie müssen nicht unbedingt den Titel nennen, es muß aber klar werden, warum Sie über ein bestimmtes Thema reden wollen und was Sie damit zu tun haben.

2.) Teilen Sie das Mitzuteilende mit (Redekern)
Jetzt wird das Mitzuteilende mitgeteilt: über alles läßt sich etwas sagen, sind Überlegungen möglich. Halten Sie keinen wissenschaftlichen Vortrag, der Redner ist kein Lexikon, reden Sie von Ihren Ansichten und Meinungen. Lassen Sie sich auch hier vom Publikum helfen, die richtigen Gedanken und dessen Ausdruck zu finden und auszusprechen indem Sie beobachten, ob Ihre Aussage auch wirklich verstanden wurde.

3.) Fassen Sie das Gesagte zusammen (Schluß)
Fassen Sie die einzelnen Ergebnisse knapp zusammen. Haben Sie keine Angst vor Wiederholungen, Wiederholungen vertiefen (Friedrich Naumann: Kunst ist es, die Wiederholung so zu gestalten, als ob sie eine Erstgeburt wäre. Kunst ist es, am oft Gehörten Neues zu zeigen, das Notwendige zum hundertsten Male so gut auszusprechen, daß es nicht müde macht).

Die Überzeugungskraft kommt wie bei einer großen und vorbereiteten (öffentlichen) Rede aus meiner Motivation. Dazu kommt das Handwerk, Sätze rednerisch zu formulieren und auf den Punkt zu bringen bis zum Höhepunkt.

Gestalten Sie den allerletzten Satz prägnant, der Applaus gilt dem Schlußsatz!

 

 

Letztes Update 21. Oktober 2020