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Die Entwicklung der deutschen Sprache

 

Die deutsche Sprache heute

 

 

Die deutsche Sprache ist eine der am weitesten verbreiteten Sprachen in Europa. Neben Russisch ist sie die am zweit häufigst gesprochene Sprache des Kontinents. Mehr als 100 Millionen Menschen sprechen Deutsch. Vor allem in den Kernländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein. Aber auch in Belgien, Dänemark, Luxemburg und Italien (Südtirol ) wird in Teilgebieten deutsch gesprochen. Selbst im Frankreich (Elsass) hält sich noch eine, zwar abnehmende, aber immer noch Deutsch sprechende Gemeinschaft. 2014 bekannten sich immerhin noch 43% der Elsässer dazu, Deutsch als Mutterprache zu haben.

Es gibt deutsche Enklaven in den USA, in Kanada, in Rumänien und in Argentinien. 

Mit dem wirtschaflichem Erstarken von Deutschland in den Jahren 2010 bis 2019 ist zudem eine Zunahme von Deutsch Lernenden im Ausland zu verzeichnen. 

 

 

 

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Vor 1800 Jahren hätte Sie keiner verstanden

Das Westgermanische, das im 5. Jahrhundert neben dem Ost- und Nordgermanischen entstandene ist, wird als Ursprung der deutschen Sprache angesehen. Das, was wir heute als Deutsch bezeichnen, entstand erst langsam über die Jahrhunderte, wobei der wichtigste Schritt, die zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung war. Wenn Sie im 5. Jahrhundert jemand in einer Siedlung im heutigen Thüringen, oder Odenwald begegnet wären, würden Sie nicht mit ihm kommunizieren können. So unterschiedlich war die damalige germanische Sprache vom heutigen Hochdeutsch entfernt. Die zweite Lautverschiebung begann erst im frühen 6. Jahrhundert n. Chr. und endete im 8. Jahrhundert. Ab da klang das Germanische etwas  mehr dem heutigem Deutsch ähnlich.

 

Die Entstehung der deutschen Sprache


Der Baum der deutschen Sprache zeigt drei Hauptgebiete im Süd- oder Westgermanischen von Ost nach West gegliedert:

  • Elbgermanen (Ermionen: Sueben): von der Ostsee (lat. "mare suebicum" = schwäbisches Meer) bis Elbegebiet
  • Rhein-Wesergermanen (Istwäonen: vorwiegend Franken): von der Weser (Bremen) bis über den Rhein, im Norden bis zur Nordsee, im Westen bis inkl. Niederlande/Holland/Flandern
  • Nordseegermanen (Ingwäonen: Angelsachsen, Friesen, Chauken): ein schmaler Streifen von südlich von Dänemark (ehem. angelsächsisch), Nordseeküste und Nordseeinseln mit Friesland

Als Streifen von Ost nach West liegt im Norden darüber das Nordgermanische: Schweden, Dänemark, Norwegen, Island.

Das Englische (angelsächsische) ist laut Elisabeth Fraser also das jetzt fehlende Bindeglied zwischen Niederdeutsch und Dänisch. Nach dem Abzug der Angelsachsen nach Britannien verbreiteten sich die Niederdeutschen bis zur dänischen Grenze.

 

Letzes Update: 16. April 2020