Handbuch der Rhetorik
Vom Handwerk der Redekunst
von © Holger Münzer (Erstauflage 1989)
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Die öffentliche Beschuldigung seitens Wikipedia, vertreten aus persönlicher Rache am Rhetorik-Dozenten durch einen Herrn P_UdK, daß das gesamte "Handbuch der Rhetorik" aus dem Internetz "zusammengestohlen" sein soll kann schon deswegen nicht richtig sein, weil es 1989 noch gar kein Internetz gab. Dessen öffentliche Beschuldigung, daß Holger Münzer "Amtsanmaßung" verübt habe und gar kein "Lehrender" sei wird widerlegt erstens durch die Gastprofessur von 1982 und zweitens durch eigene Nachforschungen direkt bei der UdK unter "Lehrende". Herr P_UdK (der nichts mit der UdK zu tun hat) windet sich jetzt aufs Neue in seiner zusammengelogenen Darstellung. Zu lesen lohnt sich das aber nicht: Administratoren von Wikipedia haben immer Recht per fas et nefas. ACHTUNG: Wikipedia ist keine zuverlässige Informationsquelle! (Uni Lüneburg)


Vorwort

Einführung, Elementares:

Was ist Rhetorik? (Rhetorik ist die Kunst der Rede als Praxis: Einführung in die Rhetorik)
  1. Was ist Kunst? Kommt Kunst von Können?
  2. Redekunst / die Kunst des Denkens...
  3. die Geschichte der Rhetorik (Antike, Mittelalter, Neuzeit) / die die klassische Rhetorik hat sich abgelebt.
  4. Rede ist Dialog:
  5. Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
    - Reden ist lautes Denken
  6. Rede ist immer Dialog:
  7. Der Zuhörer redet hörend mit
  8. Sagen was gesagt sein will
  9. Weibliche und männliche Sprache
  10. Weibliche und männliche Rhetorik
  11. Der Körper spricht (der Mund darf nicht dem widersprechen, was der Körper preisgibt)
  12. Die klassische Rhetorik ist überholt - ist die moderne Rhetorik durch Reden zum Erfolg?
  13. Gestus versus Gestikulieren
  14. Rhetorik thematisiert auch immer den konstitutiven Zusammenhang von Rhetorik und Aufklärung
    - Die Aufklärung bei Kant / der Kantianismus
  15. Stufen bauen
  16. Erkenntnis
  17. Erkenntnisstufen
  18. Gute Rhetorik?
    - Gute Redner - Schlechte Redner
  19. Ein Referat ist das Gegenteil einer Rede.
  20. Redestrategien
  21. Die "Eristische Dialektik" (Definition)
  22. Die Dialektik und der Dialektische Materialismus
  23. Polizistendeutsch
  24. Zehn Tips für einen guten Redestil
Definitionen: Das Publikum
  1. Die Sprache des Publikums
  2. Die Rolle des Publikums
  3. Das Denken des Publikums
  4. Die Publikums-Sphäre
  5. Über die Wissenszusammenhänge im Publikum
  6. Manipulation
  7. "Ich bin das Publikum" (Studentenrede)
  8. "Aufruf zum Redeboykott" (Studentenrede)
Rednerische Persönlichkeit - Haltung - Darbietung:
  1. Was ist Persönlichkeit? / Autorität?
  2. Achten Sie auf Ihre äußere Haltung, aber kümmern Sie sich nicht darum
    - Die innere Haltung und die Einstellung
  3. Alles absichtlich so machen, daß es nicht wie Absicht klingt
  4. Reden soll Ihnen Freude machen
  5. Gute Rhetorik nützt der eigenen Gesundheit
  6. Der Gestus in der Rede und der Brecht’sche "V-Effekt"
  7. Motivation --> es spricht aus mir
  8. Reden ist Selbstdarstellung und Präsentation
  9. Bleiben Sie immer aufrichtig
  10. Fehler
  11. Keine unnötigen Entschuldigungen!
  12. Eine Rede muß überzeugen
Über Sprechtechnik: Vorbereitung der Rede:

Die freie Rede

Die Technik des Sprechdenkens Die Technik der Kurzrede
und die Spontanrede: "Reden Sie 5 Minuten über ein Thema, von dem Sie keine Ahnung haben"...
  1. Mitteilen, worüber man reden will
  2. Das Mitzuteilende mitteilen
  3. Das Gesagte zusammenfassen

Der Aufbau einer großen Rede

Exposition / Einstimmung / Einstieg:
  1. Einstimmung auf den Vorredner / Nachredner / auf sich selbst / auf das Publikum
    - auf den Redekern
  2. Vorurteile und Hemmungen / Richtigstellen durch Informationen
Einstieg mit Pfiff: Der Redekern (Redesubstanz) Der Redeschluß:
Publizität und was man nach der Rede tun kann
Übungen...
Nachtrag: (nicht jedes Semester) Formen:
  1. Produktpräsentation / Moderation / Conférence
  2. Der Diskussionsleiter
  3. Die Debatte - Das Forum / die Konferenz / der Kongreß - Die Podiumsdiskussion
  4. Der Redenschreiber (Ghostwriter)
    - Tips für den Redenschreiber - Tips für die Argumentation
    - VRdS Verband der Redenschreiber deutscher Sprache

Aphorismen, Gedichte, Zitate, Kabarettistisches und anderes mehr...
(alphabetisch)

Literaturanhang:

Literatur über Rhetorik: (nach Nachnamen der Autoren geordnet)

  1. Fritz Erler: Reden heißt, zum Mitdenken zu bewegen
  2. Carlo Goldoni: "Der Sibillone oder die große Sibylle"
  3. Lee Iacocca: "Eine Rede ist das beste Mittel zur Motivation"
  4. Immanuel Kant: "Was ist Aufklärung?"
  5. Heinrich von Kleist: "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden"
  6. Friedrich Luft: "Quatsch in schöner Gestalt"
  7. Friedrich Naumann: "Die Kunst der Rede"
  8. Über Schopenhauers "Eristische Dialektik" (Erläuterungen von Holger Münzer)
  9. Schopenhauer: "Eristische Dialektik" oder Die Kunst, Recht zu behalten (in der originalen Orthographie von Arthur Schopenhauer)
  10. Kurt Tucholsky: Ratschläge für einen schlechten Redner und Ratschläge für einen guten Redner

Reden bekannter Persönlichkeiten: (Nach Autorennamen alphabetisch geordnet)
  1. Adenauer: Rundfunkansprache Weihnachten 1952
  2. Pearl S. Buck: "Die Guten im Deutschen Volk"
  3. Churchill: Unterhausrede von Premierminister Churchill, Pfingstmontag, 13. Mai 1940
  4. Goebbels: Rede des Dr. Goebbels, Propagandaminister des "Dritten Reiches" am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast
  5. Roman Herzog: Bildungsrede vom 5.11.1997
  6. Roman Herzog: Berliner Rede vom 26.4.1997
  7. John F. Kennedy: Aus der Berliner Rede (1963)
  8. Shakespeare: Die Rede des Mark Anton an das Römische Volk (aus Julius Cäsar)
  9. Stalin: Josef Stalin zum 24. Jahrestag der Sozialistischen Oktoberrevolution, Moskau, 6. November 1941
  10. Bertha von Suttner: Vortrag vor dem Nobel-Komitee (Stockholm am 18. April 1906)
    Bertha von Suttner: Vortrag in San Franzisko, Juni 1912
  11. Martin Walser: Sonntagsrede zum Friedenspreis 1998
    Rede des Jahres 1998: Martin Walser mit Begründung: Uni Tübingen
  12. Rede des Jahres 1999: Joschka Fischer: Parteitagsrede vom 13. Mai 1999 mit Begründung: Uni Tübingen
  13. Rede des Jahres 2000: Daniel Cohn-Bendit: "Quo vadis Europa" mit Begründung: Uni Tübingen
  14. Rede des Jahres 2001: Rolf Hochhuth: "Jacob Grimm oder Angst um unsere Sprache"
    anläßlich der Verleihung des "Kulturpreis Deutsche Sprache" 2001 mit Begründung: Uni Tübingen

Kurzbiografien von Autoren: (Nach Namen alphabetisch geordnet)
  1. Dr. Konrad Adenauer
  2. Prof. Dr. Anton Austermann
  3. Gottfried Benn
  4. Pearl S(ydenstricker) Buck
  5. Sir Winston Leonhard Churchill
  6. Fritz Erler
  7. Dr. Joseph Paul Goebbels
  8. Carlo Goldoni
  9. Dr. phil. Jürgen Henningsen
  10. Lee Iacocca
  11. Immanuel Kant
  12. John Fitzgerald Kennedy
  13. Heinrich von Kleist
  14. Georg Christoph Lichtenberg
  15. Friedrich Luft
  16. Holger Münzer
  17. Friedrich Naumann
  18. Arthur Schopenhauer
  19. William Shakespeare
  20. Jossif Wissaronowitsch Stalin (eigentlich Dschugaschwili)
  21. Bertha von Suttner


Zeitungsartikel, Veröffentlichungen
chronologisch geordnet
  1. Deutsch ins Grundgesetz Unterschriftenaktion Juni 2005 Verein Deutsche Sprache
  2. Deutsch als Landessprache in Deutschland Unterschriftenaktion Februar 2005 (überholt)
  3. Deutsch in der EU Unterschriftenaktion November 2004
  4. Zu den Kanzlerduellen (RTL und SAT1):
    1. September 2002: Wer hat gewonnen?
      Kolumne zu den Kanzler-Duellen 2002 - von Holger Münzer (mit einem Artikel aus dem Tagesspiegel)
    2. 27.08.2002: Politik, Popkorn, Dosenbier
      Zum Kanzlerduell am 25.08.2002 mit Holger Münzer im Thalia-Theater in Potsdam, Märkische Allgemeine
    3. 26.08.2002: ZDF HEUTE: Popcorn und Politgeplänkel, Kanzlerduell amüsiert 300 Kinobesucher
      Zum Kanzler-Duell am 25.08.2002 mit Holger Münzer
    4. 25.08.2002: Fotos und Kritiken zum Kanzlerduell im Thaliatheater Potsdam
  5. "Die hinterlistige Kunst der Rede" SZ vom 08.04.2000
  6. zur Rechtschreibreform "Aus der Lamäng" Glosse zur Rechtschreibreform, Tagesspiegel vom 04.09.1999 von Frederik Hanssen
  7. "Ein englischer Blick auf das Deutsche"
    von Elisabeth Fraser, Verein der deutschen Sprache, Rundbrief Berlin, 12. Januar 1999
  8. "Streiflicht"
    zur Rhetorik der deutschen Manager und Politiker, Süddeutsche Zeitung, 12. Januar 1999
  9. Die Entwicklung der menschlichen Sprache begann weitaus früher als bislang vermutet
    von Harald Gorczytza, "Frankfurter Rundschau" vom 07.11.1998
  10. "Von Lautsprechern und Lautrednern"
    von Daniel Speich, Neue Zürcher Zeitung vom 18. November 1998
    zum Buch: Göttert, Karl-Heinz: Die Geschichte der Stimme

  11. "Gute Rhetorik nützt der Gesundheit"
    aus dem Gesundheitsmagazin "Mens Health" vom September 1998
    Intwerview "Mens Health" mit Holger Münzer

  12. "Gericht verbietet die deutsche Sprache"
    Satire von Heinrich Wiethe-Köprich, SZ vom 31.05.1997
  13. "Den Mund voller Kiesel" - Bewegen Redner die Welt?
    von Thomas Lackmann, "Der Tagesspiegel" Berlin vom 4. Januar 1996 - zur Rhetorik der deutschen Politiker
  14. " »Kunst und Künstler« - Versuch einer Begriffsentwirrung"
    von Gerhard Meinke (aus: KünstlerKolonieKurier Nr. 3 von 1991/92)
  15. "Gott" ist aus der Kirche ausgetreten
    (Hans Dieter Hüsch, Kabarettprogramme 80er Jahre)


Kurzreden von Studenten:
(chronologisch)
Die Auswahl wird nicht nur getroffen wegen der Beispielhaftigkeit in Form und Inhalt, sondern, weil sie mein Lehrangebot hilfreich ergänzen.

  1. "Lernen Sie besser deutsch!" (WS 1991/92)
  2. "Aufruf zum Redeboykott" (SS 1992)
  3. "Über das unbeachte Lachen" (SS 1993)
  4. "Rede-Utensilien" (WS 1996/97)
  5. "Setzen wir unsere Sprache ein, um uns näher zu kommen..." (SS 1997)
  6. "Die Angst vor dem Reden" (WS 1997/98)
  7. "Zeit, die vierte Dimension" (WS 1997/98)
  8. "Rede wider die Dummheit" (SS 1998)
  9. "Das Pult" (SS 1998)
  10. Oliver Frank: "Haltet Eure Rede!" (SS 1998)
  11. "Über den siegreichen Kampf gegen den inneren Schweinehund" (SS 1998)
  12. "Frauen sind besser" (zur Frauenrhetorik - SS 1999)
  13. "Ist der heutige Mann Krüppel der weiblichen Emanzipation?" (SS 1999)
  14. "Ich bin das Publikum" (WS 1999/2000)
  15. "Wann ist ein Mann ein Mann" (WS 2000/2001)
  16. "Zum Studiengang GWK" (WS 2000/2001)
  17. "Bilanz und Schiffbruch: die Universität der Künste Berlin" (WS 2001/2002)
  18. "Denglisch in der Werbung" (WS 2003/2004)
  19. "Über die Improvisation" (WS 2005/06)
  20. "Die Alpha-Frau" (WS 2005/06)

Literaturhinweise (PDF)


Und hier geht's weiter:

im Format PDF:
Einige zusätzliche Einzel-Dateien können Sie hier herunterladen.

Für unsere neugierigen Studenten der GWK ist die aktuelle Prüfungsliste vom 28.07.2007 mit Benotungen in unserem geheimen Verzeichnis anzuschauen bzw. heruntenzuladen... (im Format PDF)

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Rhetorik-Dateien im Format PDF:

  1. Suchen Sie selbst im Verzeichnis: P D F

  2. "Was ist Rhetorik?" oder: "Einführung in die Rhetorik": Was_ist_Rhetorik.pdf

  3. Die Deutsche Sprache (gesamt)
    mit: Entstehung der deutschen Sprache, Aus dem südwestdeutschen Sprachraum, Eigenart der deutschen Spache, Die Entwicklung des dt. Wortschatzes und Rechtschreibung

  4. Atmung aus: "Der Kleine Hey"

  5. Anglo-Teutonisch

  6. Besserschreiben mit frdl. Genehmigung des Autors: ©Aurel Gergey

  7. Briefing mit frdl. Genehmigung des Autors: ©Aurel Gergey

  8. Deutsch als Landessprache Unterschriftenaktion

  9. Deutsch in der EU Unterschriftenaktion

  10. Deutsch ins Grundgesetz Verein Deutsche Sprache

  11. Dramaturgie der Rede: Dramaturgie_der_Rede - Grafik

  12. Eristik: Grafik

  13. Eristische Dialektik (gesamt) (mit aktuellen Beispielen)

  14. Formulieren mit frdl. Genehmigung des Autors: ©Aurel Gergey

  15. Literaturhinweise

  16. Smalltalk mit frdl. Genehmigung des Autors: ©Aurel Gergey

  17. Lehrangebote Rhetorikakademie Berlin

  18. Verein Deutsche Sprache: Literaturliste: vds-literaturliste

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