Denkmale

    Wer "Denkmäler" sagt, weiß nicht, was "Denkmale" sind.


    Im Duden steht zwar: ""Denkmale, häufiger Denkmäler", das bedeutet aber nichts, denn der Duden hütet ja keineswegs die Sprache sondern geht lediglich deren Gebrauch nach. Wenn dieser falsch ist wie bei "Denkmäler", so soll er jetzt als richtig anerkannt werden, vermutlich damit die geringste Kenntnis der Sprache als Norm gesetzt wird, um Schulnoten zu verbessern. Das Wort "Denkmäler" ist aber schlicht inhaltlich falsch.

  • Es gibt im Duden auch weder "Muttermäler" noch "Teufelsmäler", weder "Merkmäler" noch "einigemäler" noch "jedesmäler" und allemal keine "allemäler"...

    "häufiger gebraucht" aber leider falsch im heutigen Duden:
    einigemäler: "Generäle" und "Admiräle" und manchmäler z.B: "Denkmäler" - das sind die Schicksäler des heutigen Duden,
    andere Mäler "Tschurrnalisten" und ""Tschöri", das sind die Merkmäler von Angebern - nicht akademisch.

  • Ein "Mal" ist ein Zeichen. Es bezeichnet auch die Einmaligkeit. Ein Brandmal wird gesetzt, um den einmaligen Eigentümer des Tieres (z.B. eines Rindes in einer Herde) zu brandmarken, das "Mal" ist hier wie ein Signum.

    Der Duden ist also inkonsequent und verwirrend.

    Ich habe schon einigemale Stadträte und Stadträtinnen sagen hören "Denkmäler" - viel seltener habe ich das von Kulturministern bzw. Senatoren gehört. Wenn ich böse wäre, würde ich hierin einen qualitativen Sprung zwischen den einzelnen Regierungsebenen erkennen. Da ich im Kern gut bin, unterlasse ich das aber lieber.   : - >


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