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Atmung beim Reden - Nervosität bekämpfen

 

Die Atmung muss man beim Sprechen und Reden an den Anfang stellen. Nicht nur deswegen, weil der Atem am stärksten in das Physische eingreift, sondern weil  ohne Atemluft weder Singen noch Sprechen möglich ist.

Die Atmung des heutigen Menschen ist meistens gestört, mindestens geschwächt, so daß sie zunächst einmal trainiert werden sollte.

Der für die gesunde Atemfunktion maßgebende Muskel ist das Zwerchfell. Es ist in seiner Beweglichkeit durch die ungesunde Lebensweise unserer Zeit geschwächt. Da diese Erscheinung heute so häufig auftritt, sollte der angehende Redner darauf zuerst eingehen. 

 

Die unterschiedlichen Atem-Typen

Man unterscheidet Hochatmung (Brustatmung), Bauchatmung und Zwerchfell-atmung.

Die Hochatmung ist das Einatmen durch Hochziehen der Brust, sie ist schädlich, die Zwerchfell Atmung ist das Einatmen durch Aufblähen des Bauches, die sollten Sie bevorzugen. Allerdings kann man diese Typen nicht immer klar unterscheiden.

Um eine gesunde Atmung zu erreichen, sollten Sie Ihre Atmung trainieren. Der »natürliche Atemrhythmus« beginnt nicht mit der Einatmung, sondern mit der bewußt-aktiven Ausatmung. (Darauf deutet schon hin, daß der neugeborene Säugling mit dem Schrei = Ausatmung beginnt!) 

Die Lunge ist ein schlaffer, muskelloser Sack. Bei der Einatmung wird durch die aktive Zwerchfellbewegung die Lunge als Folge der Bauch-Bewegung nur ausgedehnt und es strömt dadurch Luft ein. Wenn Sie also als Redner eine stärkere Stimme und nicht zu kurz an Atem werden wollen, müssen Sie lernen durch Bauchatmung eine natürliche Atmung zu bekommen. 

 

Hier das Traing um Atemnot und Nervosität zu vermeiden.

 

 

 


 

siehe auch: Hast du Töne?! Auf der Suche nach der richtigen Stimme - oder warum soviele Menschen sprechen lernen wollen

 


 

Letztes Update: 21. November 2018